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Nasenbluten (Epistaxis)

Nasenbluten sieht meistens dramatischer aus, als es ist, und nur selten muss ein Arzt eingreifen. Erste Hilfe, Ursachen, Vorbeugung, Therapie


Die häufigsten Ursachen von Nasenbluten liegen in der Nase selbst

Trockene Nasenschleimhäute im Winter, ein bohrender Fingernagel, heftiges Schnäuzen oder Niesen, Herumtoben mit den Kindern – oft genügen schon solche Kleinigkeiten, um sich sozusagen eine blutige Nase zu holen. Dass es so leicht zu Nasenbluten kommt, hängt mit der üppigen Durchblutung unseres Riechorgans zusammen. Vor allem vorne auf der Nasenscheidewand blutet es häufiger. Dort liegt ein feingesponnenes Gefäßnetz in der Schleimhaut, der sogenannte Locus Kiesselbachi. Wegen der oberflächlichen Lage sind die Äderchen an dieser Stelle äußerst verletzlich. Die Bezeichnung leitet sich vom Namen seines Entdeckers ab, ein deutscher Hals-Nasen-Ohrenarzt aus dem 19. Jahrhundert.

Symptome, Komplikationen

Nasenbluten kann einen wirklich in Angst und Schrecken versetzen. Häufig ist es aber harmlos. Bis das rote Rinnsal wieder versiegt, dauert es allerdings schon ein paar Minuten. Was man bei Nasenbluten tun sollte, steht im Kapitel „Erste Hilfe, Selbsthilfe“.


Wenn der Blutstrom nicht zum Stillstand kommt, kann die Blutungsquelle weiter oben oder hinten in der Nase liegen. Das Blut fließt dann teilweise in den Rachen herunter und wird leichter verschluckt, auch bei aufrechtem Oberkörper. In dieser Haltung, die man bei Nasenbluten möglichst immer einnehmen sollte – dazu Nasenflügel gleich mit den Fingern gut zusammendrücken – lässt sich Blut, das weiter vorne aus der Nase kommt, meistens ausspucken. Und das ist allemal besser, als es herunterzuschlucken, denn Blut im Magen löst Übelkeit und Erbrechen aus. Auch dazu mehr im Kapitel „Erste Hilfe, Selbsthilfe“.

Wann zum Arzt?

In der Mehrzahl der Fälle ist Nasenbluten harmlos. Ein erkennbarer Grund fehlt oft. Wenn es „gewohnheitsmäßig“ und ohne Anhaltspunkte für eine ernste Ursache auftritt, gerade auch bei Kindern, sprechen Ärzte von habituellem Nasenbluten. Aber Achtung: Kommt die Blutung innerhalb von fünfzehn bis 20 Minuten (Kinder: zehn Minuten) nicht zum Stillstand, suchen Sie bitte unverzüglich einen Hals-Nasen-Ohren (HNO-)Arzt auf.

Häufig hängt Nasenbluten mit Schnupfen bei einer Erkältung oder Grippe zusammen. Oder die Schleimhäute sind schlicht zu trocken – etwa im Winter, wenn wieder kräftig eingeheizt wird. Auch allergischer Schnupfen fördert Nasenbluten. Ein Arzt sollte genauer nachsehen, wenn die Nase wiederholt grundlos blutet, also auch ohne alltägliche Begleitumstände wie Schnupfen, Allergie, Heizungsluft & Co.

Bei Nasenbluten, das unter einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten oder bei bekannter Blutgerinnungsstörung auftritt, muss der Arzt unbedingt checken, was los ist. Und: Wurde jemand schon einmal zeitnah wegen Nasenblutens behandelt, sollte er sich bei einer erneuten Blutung möglichst umgehend wieder in die Obhut seines HNO-Arztes begeben.

Dringlich ist ärztlicher Rat außerdem, wenn die Nase ein unangenehm riechendes Sekret mit auffälliger gründlicher Farbe oder Blutspuren absondert.

Nicht zuletzt ist der HNO-Arzt der richtige Ansprechpartner bei verstopfter und blutungsanfälliger Nase, behinderter Nasenatmung oder starkem Trockenheitsgefühl in der Nasenhöhle.

Auch ist es ratsam, bei (wiederholtem) Nasenbluten den Blutdruck kontrollieren zu lassen. Ärzte empfehlen, ab Mitte 30 alle zwei Jahre den kostenlosen Herz-Kreislauf-Check beim Arzt zu machen. Das verbessert die Chance, einen erhöhten Blutdruck rechtzeitig zu regulieren, ganz erheblich.

Diagnose und Therapie

Der Arzt versucht, die Blutungsquelle zu orten, indem er mit einem speziellen Instrument – einem Rhinoskop oder Endoskop – in die Nase blickt und sie ausleuchtet. Leichtere Blutungen stillt er beispielsweise durch Ätzung mit Silbernitrat oder eine elektrische Verödung. Bleibt dies erfolglos oder ist die Blutungsquelle nicht erkennbar, legt er eine Tamponade in beide Nasenhöhlen ein (mehr dazu im Kapitel „Therapie“). Teilweise kommen statt Tamponaden auch Ballonkatheter zum Einsatz. Bei Bedarf kontrolliert der Arzt verschiedene Blutwerte und stabilisiert den Kreislauf mit einer Flüssigkeit, die er über eine Vene zuführt. Eine stärkere Blutung weiter oben oder hinten in der Nasenhöhle kann eine sogenannte Bellocq-Tamponade notwendig machen. Sie wird im hinteren Nasen-Rachen-Raum platziert. Mitunter lässt sich eine Blutung nur durch eine notfallmäßige Operation beherrschen. So kann das Leck zum Beispiel über ein Endoskop oder einen Gefäßkatheter verschlossen werden. Manchmal folgt auf die erste Blutstillung noch ein Eingriff, um das Problem endgültig zu beheben, zum Beispiel der Verschluss eines Lochs in der Nasenscheidewand. Anschließend braucht die Nasenschleimhaut stets gute Pflege mit einer geeigneten Salbe und viel Feuchtigkeit (siehe auch Kapitel "Vorbeugung").

Blutanalysen und bildgebende Verfahren, zum Beispiel Röntgen, Ultraschall (Sonografie) und komplexere Techniken wie Comutertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) vertiefen die Diagnostik bei speziellen Problemen der Nase oder Nasennebenhöhlen, beispielsweise Verletzungen, Entzündungen und Geschwülsten. Die weitere Behandlung richtet sich jeweils nach dem Befund.

Mitunter müssen Ärzte anderer Fachrichtungen mit einbezogen werden, um den Grund für das Nasenbluten herauszufinden und die Therapie fortzuführen.


Was sind die Ursachen?

Bei weitem am häufigsten liegen sie in der Nase selbst. Viel seltener sind Erkrankungen, die auch zu Blutungen und weiteren Störungen in anderen Organen führen können, der Grund für Nasenbluten.

Nase und Nasennebenhöhlen

Drucksteigerung in der Nase, mechanische Manipulationen: Plötzliche Druckveränderungen in der Nase bringen empfindliche Äderchen im vorderen Bereich leicht zum Platzen und lösen so einen kleinen Blutschwall aus. Wer sich also gerne heftig trompetend die Nase schnäuzt, läuft Gefahr, „Rot zu sehen“. Ähnlich verhält es sich bei Manipulationen mit bohrenden Fingerspitzen.

Verstopfte Nase durch abschwellende Schnupfenmittel (Tropfen, Sprays): Werden die Mittel gegen eine verstopfte Nase länger als eine Woche angewandt, verändert sich die Nasenschleimhaut. Dadurch hält die Schwellung an, und die Nase ist nun dauernd verstopft. So bleiben die Medikamente ständig in Reichweite. Und schädigen womöglich die Schleimhaut: Sie trocknet aus, kann bluten, verkümmern.

Verletzungen, Fremdkörper, Nasenstein: Ein Sturz oder ein Schlag auf den Kopf sind typische Auslöser von Brüchen des Nasenbeines oder der Scheidewand. Manchmal wird die Nase bei einem Schädelbasisbruch mit verletzt. Jedes Mal kann Nasenbluten auftreten. Ein Fremdkörper, der über ein Nasenloch eingedrungen ist, führt mitunter ebenfalls zu Nasenbluten, gerade bei Kindern. Dass Ablagerungen in der Nase oder ein liegen gebliebener Fremdkörper sogar verkalken und so zu einem Nasenstein werden, klingt erstaunlich, kommt aber vor.

Operationen im Nasen-Rachen-Raum und im Bereich der Nebenhöhlen: Blutungen und Blutergüsse – Blutansammlungen im Gewebe, zum Beispiel in der Nasenscheidewand – gehören hier zu den üblichen Risiken. Der Arzt informiert den Patienten genau darüber, bevor dieser sein Einverständnis zu dem Eingriff gibt.

Knöcherne Sporne oder Leisten der Nasenscheidewand: Leichte Unebenheiten und Verkrümmungen der Nasenscheidewand sind ganz normal. In die Nasenhöhle ragende Sporne oder Knochenleisten können die empfindliche Schleimhaut der nahe gelegenen Nasenmuschel verletzen, sodass sie blutet.

Loch in der Nasenscheidewand: Risikofaktoren für die sogenannten Septumperforationen sind zum Beispiel wiederholte Verödungsmaßnahmen bei Nasenbluten, eine ausgetrocknete oder geschädigte Nasenschleimhaut, vereitertes Knorpelgewebe in der Scheidewand nach einem Bluterguss oder einer Verletzung, bestimmte chronische Immunkrankheiten wie die Wegener-Granulomatose (siehe unten) und ätzende Chemikalien. Falls das Loch Beschwerden macht, dann diese: Nasenbluten, Krusten in der Nase, pfeifendes Atemgeräusch oder behinderte Nasenatmung.

Barotrauma der Nasennebenhöhlen: Der Wortstamm „baró“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Gewicht oder Last. Ein Barometer misst zum Beispiel den Luftdruck. Bei gestörtem Ausgleich von Luftdruckunterschieden kommt es manchmal zu Schleimhautblutungen in den Nebenhöhlen. Dann kann auch Blut aus der Nase austreten.

Tumoren: Gut- und bösartige Geschwülste (Tumoren) der Nasenhöhle oder in einer Nasennebenhöhle sind insgesamt selten der Grund von Nasenbluten. Vereinzelt steckt ein sogenanntes juveniles Nasenrachenfibrom dahinter – eine gutartige Geschwulst, an der ausnahmslos männliche Jugendliche erkranken. Nasenbluten ist hier das Leitsymptom.

Andere Ursachen

Innere Erkrankungen mit erhöhter Blutungsneigung

Einige innere Erkrankungen gehen mit einer vermehrten Blutungsneigung einher und können dann auch Nasenbluten auslösen. Das sind zum einen Störungen der Blutgerinnung. Zum anderen kommen bestimmte Gefäßerkrankungen infrage. Dabei können zum Beispiel die kleinsten Äderchen, die Kapillaren, durchlässiger werden. Anders als Blutungen aus einem größeren Gefäß sind Kapillarblutungen eher mäßig ausgeprägt. Sie zeigen sich als Stippchen oder Flecken auf der Haut, zum Beispiel vorne am Unterschenkel, oder es kommt zu Schleimhautblutungen, darunter Nasenbluten. Angeborene Fehlbildungen von Gefäßen können zu Blutungen in verschiedenen Organen führen.

Störungen der Blutgerinnung

Die Blutgerinnung ist ein hoch kompliziertes System, das vielfältigen Einflüssen unterliegt. Schwächen sie die Gerinnung oder ist sie defekt, kann die Blutungsbereitschaft zunehmen. Dann sind unter anderem Schleimhautblutungen wie Nasenbluten, auch auf beiden Seiten, möglich.

Medikamente: Arzneistoffe namens Cumarine und neuere Stoffe wie zum Beispiel Dabigatran hemmen die Blutgerinnung und können die Blutungsneigung erhöhen. Ähnliches gilt für Medikamente, die auf die Blutplättchen einwirken, etwa Clopidogrel oder Acetylsalicylsäure. Einsatzgebiet dieser Medikamente sind Herz- und Gefäßerkrankungen (Acetylsalicylsäure in diesem Fall in einer niedrigen Dosis täglich). Zu den leichteren Nebenwirkungen gehören gelegentliches Nasenbluten, Zahnfleischbluten und Blutergüsse nach Verletzungen.

Mangel oder verminderte Wirkung von Vitamin K: Vitamin K hat unter anderem wichtige regulierende Funktionen bei der Blutgerinnung. Ein Mangel ist selten, da auch die natürliche Darmflora das Vitamin liefert. Starke Unterernährung, extrem einseitige Diäten oder eine ausgeprägte Störung im Verdauungstrakt können manchmal aber doch ein Defizit nach sich ziehen. Gerinnungshemmende Medikamente wie die Cumarine (siehe auch oben) verringern die Wirkung von Vitamin K. Solche und andere Arzneimitteleffekte spielen bei Nasenbluten eine größere Rolle als Vitaminmangel. Zu den Symptomen siehe vorhergehender Abschnitt.

Bluterkrankheit (Hämophilie): Bluterkrankheiten sind seltene Erbkrankheiten. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Blutungen nach einer Zahnextraktion oder verstärkte Regelblutungen überraschen bei leichter Hämophilie kaum. Je nach Ausprägung der Hämophilie sind aber auch stärkere Blutungen möglich: großflächig in der Haut, Muskel- und Gelenkblutungen. Erste Anzeichen gibt es bereits bei Babys, meist wenn sie mobiler werden und sich versehentlich irgendwo stoßen.

Von Willebrand-Jürgens-Syndrom: Häufigste erbliche Blutgerinnungsstörung. Die für die Blutstillung wichtigen Blutplättchen funktionieren hier nicht richtig, weil bestimmte Gerinnungsstoffe entweder fehlen oder zu wenig aktiv sind. Das betrifft vor allem den von Willebrand-Faktor. Die Schwere des Blutungsrisikos hängt von der Ausprägung der Erkrankung ab. In erster Linie treten wiederholte Schleimhautblutungen auf, vor allem Nasenbluten und Zahnfleischbluten. Es kommt auch zu verstärkten Regelblutungen. Bei Verletzungen, nach einem Eingriffoder einer Geburt, sind stärkere Blutungen möglich. Schon kleinere Wunden können erheblich bluten.

Mangel an Blutplättchen: Ist die Bildung der Blutplättchen im Knochenmark gestört, entsteht ein Mangel. Er kann auch auftreten, wenn sie vorzeitig im Körper abgebaut werden. Beides zusammen ist ebenfalls möglich. Es gibt viele verschiedene Ursachen in der einen oder anderen Richtung, unter anderem Virusinfekte, Erkrankungen des Knochenmarks, der Leber oder Milz, Leukämie, Chemotherapie bei Krebs, Immunerkrankungen wie die Werlhof-Krankheit. Eine leichte Abnahme der Blutplättchen bleibt nicht selten symptomlos. Je nach zugrunde liegender Erkrankung und je nachdem, wie intakt die Gefäße sind und wie gut die übrige Gerinnung klappt, kann ein Mangel zu punktförmigen Hautblutungen, spontanen Schleimhautblutungen wie zum Beispiel Nasenbluten, blauen Flecken oder stärkeren Blutungen bei Verletzungen und Operationen führen.

Gefäßkrankheiten

Auch die unterschiedlichsten Gefäßkrankheiten können Blutungen auslösen. Hier einige Beispiele:

Gefäßverkalkung (Arteriosklerose): Arteriosklerose ist eine chronische Erkrankung der Schlagadern (Arterien). Dabei kommt es zu Ablagerungen in der Gefäßwand. Sie verliert an Elastizität und verdickt sich, die Lichtung wird enger. Das kann den Blutfluss behindern und die Durchblutung verschlechtern. Empfindliche Organe wie Herz und Gehirn sind dann besonders gefährdet für einen Herzinfarkt und Schlaganfall. Nicht zuletzt können die Gefäßveränderungen bei Arteriosklerose auch zu Bluthochdruck und Nasenbluten führen.

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
: Bluthochdruck macht anfangs wenig Beschwerden. Nasenbluten kann gelegentlich ein Anzeichen sein. Möglicherweise begünstigt ein deutlich erhöhter Blutdruck auch Blutungen aus dem hinteren Nasengewölbe. Nicht selten nehmen die Patienten zur Vorbeugung von Durchblutungsstörungen noch ein blutverdünnendes Medikament ein, was wiederum Nasenbluten Vorschub leistet.

Purpura Schönlein-Henoch: Hinter diesem Namen stecken krankhafte Immunreaktionen im Bereich der kleinen Blutgefäße. Dazu kann es zum Beispiel nach einer Grippe oder durch ein Medikament kommen. Betroffen sind überwiegend Kinder. Zu den Symptomen gehören flächenhafte Schleimhautblutungen.

Osler-Krankheit (Morbus Osler): Bei dieser Erbkrankheit treten meistens ab der Pubertät Blutungen aus Gefäßknötchen oder Blutschwämmchen (Fachbegriff: Hämangiome) auf. Die Gefäßveränderungen sind oft in der Mundschleimhaut oder Haut sichtbar. Nasenbluten ist ein Leitsymptom.

Wegener-Granulomatose: Autoimmunkrankheit, bei der sich kleine und mittelgroße Blutgefäße entzünden. Im Bindegewebe entstehen Knötchen (Granulome), in denen sich kleine Geschwüre bilden. Unter anderem tritt chronischer blutiger Schnupfen auf.

Mangel an Vitamin C (Skorbut): Fehlt der wohl bekannteste „stickstoffgebundene Lebensstoff (Vit-amin!)“, verschlechtert sich nach einiger Zeit das Bindegewebe. Kleinste Gefäße werden brüchig. Die Folgen sind zahlreich, unter anderem kommt es zu Zahnfleisch- und Nasenbluten, Entzündungen und Blutungen der Haut. In Europa gehört Skorbut praktisch der Vergangenheit an.

Infektionskrankheiten mit Fieber und Blutungen (hämorrhagisches Fieber): Denguefieber, Ebolafieber, Lassafieber, Gelbfieber & Co. sind gefürchtete Virusinfektionen, die bei uns vor allem der Tropenmediziner kennt. Die gefährlichen Erreger sind vor allem in Afrika, Südmerika und Südostasien beheimatet (endemisch). Übertragen werden sie durch Insektenstiche, Zeckenbisse und Tierexkremente. Zu den Symptomen gehören hohes Fieber, schwere Blutungen, darunter auch Nasenbluten, und lebensbedrohliche Organschäden. Gegen Gelbfieber gibt es eine Impfung. Ansonsten heißt es, sich gegen Insekten zu schützen und die Hygiene-Empfehlungen für Tropenreisende zu beachten.

Schwangerschaft

Schwangere Frauen haben relativ häufig eine verstopfte Nase, hin und wieder auch Nasenbluten. Es ist gut, sicherheitshalber beim nächsten Vorsorgetermin den Frauenarzt davon in Kenntnis zu setzen (mehr dazu im Kapitel „Schwangerschaft“).

Weitere Informationen zu den möglichen Hintergründen von Nasenbluten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), Diagnose und Therapie in den entsprechenden Kapiteln.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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Dr. med. Claudia Osthoff / www.apotheken-umschau.de; 28.02.2011, aktualisiert am 29.09.2011
Bildnachweis: Thinkstock/Pixland

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